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Quergelinkt: Notizen zur Jugendarbeit (Juni)

Juli 2, 2009

+ Tipps zum sicheren Surfen auf Suchmaschinen hat die Landesmedienanstalt zusammengestellt. Die Broschüre gibt es gedruckt und digital:
http://www.lfm-nrw.de/publikationen/article/108

+ Umfangreiche Arbeitsmappen für Kinderbibelwoche – passend zum Lutherjahr auch über Martin – bietet die Kirche unterwegs:
http://www.kircheunterwegs.de/Puplikationen/Arbeitshilfen/index.html

+ Nicht nur im Zuge der Sperrung von Internet-Seiten taucht in den Medien immer wieder die “Deutsche Kinderhife” auf. Jens Berger hat zusammengetragen, was das für ein dubioser Verein ist:
http://preview.tinyurl.com/oevtmo

+ Schulungsmaterial und Grundlagenwissen zum Schutz vor sexueller Gewalt bietet die Website
http://www.praetect.de/?page_id=10

+ Das “Handbuch für die kommunale Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus”, herausgegeben von Dietmar Molthagen und Lorenz Korgel, ist bei der Friedrich-Ebert-Stiftung komplett als pdf zu haben:
http://library.fes.de/pdf-files/do/06431.pdf

+ Ralf-Erik Posselt von der Gewalt-Akademie ruft dazu auf, sich mit der Staatsangehörigkeit in Deutschland geborener Kinder von Ausländern zu befassen. Ein Bündnis fordert die Abschaffung des sogenannten Optionszwanges, mit dem sich die Jugendlichen mit ihrer Volljährigkeit für die deutsche oder die Staatsbürgerschaft der Eltern entscheiden müssen. Auch Präses Alfred Buß unterstützt die Forderung. Thema für die Jugendarbeit.
http://www.wider-den-optionszwang.de/dl/aufruf_wider_den_optionszwang.pdf

+ Unter dem Motto “Vision 2025 – Wie sieht deine Zukunft aus?”
veranstaltet das Jugendministerium im Rahmen des Paktes mit der Jugend den ersten landesweiten Ideenwettbewerb für Jugendliche. Um den Jugendlichen einen vielfältigen Zugang zu öffnen, steht der
Ideenwettbewerb auf mehreren Säulen: “Tour 2025″, “Kreativ im Team”,
“Kreativ im Web” und “Trendbarometer”. Einsendeschluss: 30. Oktober 2009.
http://preview.tinyurl.com/lvkahb

+ Unter dem Stichwort “Schulbeweger” sucht die Studentenmission in Deutschland e. V. (SMD) Schülerinnen und Schüler, die sich offen zu ihrem Glauben bekennen.
http://schulbeweger.de/schulbeweger/nrw/

+Ein Gemeindepraktikum gehört in vielen Kirchen zur Konfi-Zeit. Hier die ausgebaute Idee für einen “Konfi-Pass”, in dem die Stationen genannt sind, die man in der Gemeinde aktiv erleben soll (pdf):
http://tinyurl.com/mxwkco

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Konfirmanden-Studie: Qualität bleibt im Dunkeln (Kommentar)

Juni 17, 2009

Die Skepsis kam mit der ersten Pressemitteilung der EKD. Zu den Ergebnissen der “Bundesweiten Studie zur Konfirmandenarbeit” hieß es am 2. März 2009 gleich im ersten Satz: “Entscheidendes über den christlichen Glauben zu erfahren – das erwarten viele Jugendliche von ihrer Konfirmandenzeit.” Und dann kamen die Erfolgsmeldungen, etwa: 60% der Konfirmanden geben an, “dass die Konfirmandenzeit ihnen wichtige Grundlagen gegeben hat, um über ihren Glauben entscheiden zu können”, und: “zwei Drittel der Jugendlichen sind mit ihrer Konfirmandenzeit insgesamt zufrieden”. Friedrich Schweitzer wird geradezu hymnisch zitiert: “Konfirmandenarbeit ist ein Erfolgsmodell, für die Kirche nicht weniger als für die Jugendlichen, für die Familien nicht weniger als für die gesamte Gesellschaft”.

Wie es zu einer solch positiven Gesamtwertung kommt, ist rätselhaft. Denn die Studie war explorativ angelegt, das heißt erkundend, nicht prüfend. Man könnte die Qualität der Konfirmandenarbeit anhand der umfangreichen Daten sicherlich diskutieren, allerdings verbietet es sich methodisch, Forschungsfragen (genauer gesagt: zu falsifizierende Hypothesen) zu formulieren, nachdem die Ergebnisse bereits vorliegen. Daher kann diese Studie zwar gute Dienste leisten, jetzt klare Forschungsfragen zu formulieren, um Daten zu erheben, die hart belastbar sind; wie gut es um die Konfirmandenarbeit derzeit steht, lässt sich aus ihr allerdings nicht herauslesen.

Dass es bisher weder konkrete Hypothesen noch andere Prüfwerte (etwa Benchmarks) gibt, dürfte daran liegen, dass trotz aller hauptamtlichen Beauftragten, aller Richtlinien und Institute keineswegs Konsens besteht, was Konfirmandenarbeit leisten soll. Nur mit klaren Zielbestimmungen lässt sich indes messen, wie nah wer wo und wie an diese Ziele herankommt.

Zwei Beispiele.
Erstens: Die Konfirmandenarbeit wird – schon lange – unkritisch der (außerschulischen) Bildung zugeordnet. Das kann man mit einem weit gefassten Bildungsbegriff natürlich tun, allerdings sorgt es für Unschärfe statt Kontur, wenn man mit Humboldt unter Bildung jeden „zu einer sich selbst bestimmenden Individualität und Persönlichkeit” führenden Impuls versteht, womit die morgendliche Zeitungslektüre, jeder Ehekrach und ein Einkauf bei ALDI zu einer Bildungsveranstaltung erhoben wird.
Wenn man die Konfi-Zeit so sehen will, dann müssen aber Bildungserfolge messbar sein, und dann muss vor der Datenerhebung festgelegt sein, ob man es für einen Erfolg halten will, wenn 11% der Konfirmanden das Vaterunser und 66% den Psalm 23 nicht sprechen können. Man muss nicht an diesen Texten kleben, aber für eine Dateninterpretation braucht es Maßstäbe. Vielleicht läuft es ja erst richtig gut, wenn niemand mehr das Vaterunser kennt und stattdessen ausschließlich eigene freie Gebete formuliert werden. Das eben wäre vorab zu klären.

Vielleicht soll es aber auch um etwas anderes gehen, etwa darum, mit Gott in Berührung zu kommen und so den eigenen Glauben zu finden, dem zwar Bildung nicht schaden muss, der sich aber mit anderen Parametern messen lässt. Entsprechend anders muss eine Studie dann die Erfolge und Misserfolge der Konfirmandenarbeit erkunden.

Zweites Beispiel: Laut Erhebung haben 19% der Ehrenamtlichen eine spezielle Schulung für die Konfirmandenarbeit und ggf. noch Grundlagenkurse besucht, weitere 30% haben eine Jugendleiterschulung absolviert. Die Autoren lenken den Blick auf die übrigen 51% und sehen einen großen Fortbildungsbedarf. Darin steckt ein Verständnis von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die erst zu kleinen Helfern ausgebildet gut im Getriebe funktionieren. Zumindest für die jugendlichen Mitarbeiter (die in der Studie leider mit den erwachsenen zusammengefasst sind) würde ich hingegen fordern: Um Gottes Willen keine Fortbildungen! Sie sollen als Jugendliche mitwirken, ihre Sichtweise einbringen, ihre Ideen – dazu dürfen sie nicht erst pädagogisch verbogen werden. Jugendliche sind Experten in Sachen Jugend, sie brauchen dafür keine Qualifizierung von Erwachsenen. (Und für die Jugendarbeits-Experten: ja, das ist eine Kritik am gesamten juleica-Konzept.)
Die Meinungen, was jugendliche Ex-Konfis in der Konfiarbeit treiben dürfen oder leisten sollen, müssen bei den verschiedenen Interessengruppen auseinander gehen. Solange aber nicht klar ist, wozu Jugendmitarbeiter gut sein können, solange kann man die Daten zur Fortbildung auch nicht allgemeingültig interpretieren.

Unter den vielen Zahlen der Studie habe ich bisher keine gefunden, die mich überrascht. Zu diskutieren wären sicherlich einige – aber auf welcher Grundlage?
Ist es beklagenswert, wenn weniger als ein Drittel der Konfis die Themen mitbestimmen können? Oder haben wir hier ein Drittel Gemeinden, die selbst nicht wissen, was sie machen sollen, und deshalb die Konfis entscheiden lassen?
Sind unsere Pfarrerinnen und Pfarrer in der Lage, das sehr große Interesse der Jugendlichen an einer Lebenssinnklärung zu befriedigen? Oder läuft die Kirche Gefahr, diese 68% der Jugendlichen zu entsetzen ob ihrer eigenen Ratlosigkeit?
Läuft bei den Konfis oder den Unterrichtenden etwas schief, wenn am Ende der Konfizeit 56% der Jugendlichen verneinen, nach den 10 Geboten leben zu wollen?

Auf solche Fragen kann es im Nachhinein keine Antworten mehr geben. Es fehlen die Zielvorgaben (die selbstverständlich nicht von den Forschern kommen können).

Unklar bleibt daher auch, worin die – kaum bezifferbaren – Defizite gründen. Dabei sagt die Alltagserfahrung etwa: es gibt Personal, das gute Konfirmandenarbeit macht, und es gibt Personal, dass ganz furchtbar rumstümpert (wie es gerade, in anderen Worten, eine Fachgruppe in der EKHN festgestellt hat). Das ist messbar, und das muss gemessen werden – allerdings nur, wenn die Verantwortlichen auch bereit sind, die (dann) zwingend notwendigen Veränderungen auf den Weg zu bringen. Das mag Aus- und Fortbildung betreffen, Arbeitsverteilung, Support, Controlling u.v.m.

Es gibt verschiedene Interessen an der Konfizeit. Theologen haben da so ihre Ideen, Kirchenvorsteher, Jugendreferenten, Eltern, die Gemeindejugend und die Konfis selbst. Sie alle müssen ihre Interessen und damit ihre Zielvorstellungen für die Konfirmandenarbeit eigenständig formulieren, um dann gemeinsam zu schauen, was davon geht und was nicht. Und sie müssen sich darauf verständigen, wer sich in welchem Umfang einbringen kann – authentisch, unzensiert, originell und damit ggf. auch widerstreitend. Die Anschlusslosigkeit der Konfirmandenarbeit gründet vor allem darin, dass diese Vielfalt der Interessen nicht gesehen wird und so viele Gemeinden ihren jugendlichen Mitgliedern nicht ermöglichen, ihre Freizeit nach eigenem Gusto als Teil der Kirche in dieser zu gestalten. Die Funktion gemeindlicher Jugendarbeit ist mindestens so unklar wie die der Konfirmandenarbeit.

Die allermeisten evangelischen Jugendlichen gehen in die Konfirmandenstunde, fahren auf die Freizeiten mit, lassen sich konfirmieren und finden das alles irgendwie okay. Ob damit aber der “kirchliche Unterricht” mit all seinen Schnittstellen und Weichenstellungen gut aufgestellt ist, oder ob er hinter seinen Möglichkeiten, vor allem aber auch seinen Notwendigkeiten zurückbleibt und was das alles für Kirche von heute und morgen heißt, das kann die vorliegende Studie noch nicht klären. Aber sie gibt hoffentlich den Anstoß, Fragen zu entwickeln, zu diskutieren und dann zu beantworten, um die Konfirmandenarbeit weiter zu verbessern.
(Timo Rieg)

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Eigener ökumenischer Kirchentag für Mensch + Tier geplant

Juni 16, 2009

Mit einem ersten “Kirchentag für Mensch und Tier” vom 27. bis 29. August 2010 in Dortmund unter dem Motto: „Gesegnet sind Mensch und Tier!“ des Vereins AKUT will “Begeisterung für das Engagement für Tiere schaffen, eine Theologie anstoßen, die das Tier als Mitgeschöpf des Menschen achtet und würdigt sowie Menschen, Initiativen und Organisationen unterschiedlicher Herkunft und Ausrichtung zusammen bringen, die sich dem Schutz der Tiere widmen.” Nachfolgend die Ankündigungen dazu aus dem ersten Newsletter:

Eugen Drewermann und Klaus-Peter Jörns kommen zum 1. Deutschen Kirchentag Mensch und Tier

Mit Eugen Drewermann und Klaus-Peter Jörns haben zwei der proviliertesten deutschen Theologen der Gegenwart ihre Zusage zum Kirchentag Mensch und Tier gegeben. Barbara Rütting hat bereits vor Wochen als erste Prominente ihre aktive Unterstützung bekanntgegeben. Sie wird voraussichtlich den Eröffnungsvortrag des Kirchentages halten.

Planung des Kirchentages Mensch und Tier nimmt konkrete Formen an

Die Planung des ersten deutschen Kirchentages Mensch und Tier nimmt erste konkrete Formen an. Nach dem Vorbild der großen ev. Kirchentage und der Katholikentage in Deutschland wird es einen „Markt der Möglichkeiten“ geben, vielfältige Vorträge, Foren und Diskussionsveranstaltungen, Bibelarbeiten, Aktionen, ein Kulturprogramm mit Konzerten, Kabarett und Ausstellungen und zuletzt den großen Open-air-Abschlussgottesdienst im Dortmunder Fredenbaumpark. Die Hauptveranstaltungsorte liegen in der nördlichen Innenstadt Dortmunds. Kirchen der Innenstadt sollen ebenfalls Begegnungsstätten und Veranstaltungsorte sein. Insgesamt wird der Kirchentag etwa 30 Einzelveranstaltungen beinhalten.
Erste prominente Politiker, Theologen, Musiker und Künstler haben ihre Unterstützung zugesagt.
In den Vorbereitungsprozess des Kirchentages können sich weiter Vertreter/innen unterschiedlicher Initiativen aus Kirche, Tierschutz und Tierrecht, aber auch engagierte Einzelpersonen einbringen. Am besten geschieht dies in der Teilnahme an den Ausschuss-Sitzungen (Gesamtausschuss, Ruhrgebietsausschuss, Kinder- und Jugend- Ausschuss. Anregungen können aber auch jederzeit telefonisch oder schriftlich eingereicht werden.

Ruhrgebietsausschuss am 22. Juni
Der Ruhrgebietsausschuss trifft am Montag, 22. Juni, 18:00 Uhr in Dortmund (Markuszentrum, Gut-Heil-Str. 12) zusammen. Herzliche Einladung an alle Newsletter-Empfänger(innen). Detaillierte Infos mit Anfahrtsbeschreibung folgt mit getrennter Mail.
Der Kinder- und Jugendausschuss trifft sich am Samstag, 12. September, 11:00 Uhr in Dortmund (Pauluszentrum, Kirchenstr. 25). Eine Einladung wird noch folgen.
Der Gesamtausschuss trifft sich mit vielen weiteren Interessierten zum diesjährigen Studientag von „Aktion Kirche und Tiere“, der Hauptveranstalterin des Kirchentages Mensch und Tier, am 3. Oktober (ganztägig) in Dortmund. Der Studientag, an dem als Hauptreferent Dr. Rainer Hagencord, Direktor des ersten Instituts für zoologische Theologie in Deutschland teilnimmt, wird besonders bedeutend für die Vorbereitung des Kirchentages sein. Eine Einladung dazu folgt noch.

(Pressemitteilung des Veranstalters)

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Bibel in Twitter-Kurzform

Juni 16, 2009

Die Bibel-Twitterung ist gelungen – formal wenigstens. Nach Angaben des Protals “Evangelisch.de”, das erst am 24 September 2009 online gehen wird, haben sich mehr als 3.000 Menschen daran beteiligt, die gesamte Bibel in kurzen Tweets zu erzählen.
Herausgekommen sind dann Eindampfungen wie diese:

Zickenterror im Hause Elkana: Frau 1, Peninna, piesackt Frau 2, Hanna, weil die keine Kinder kriegen kann.

Oder aus der Weihnachtsgeschichte nach Lukas 2, 1-7 :

Volkszählung ist befohlen, Josef & Maria reisen nach Bethlehem, Stadt seiner Vorfahren. Hotels ausgebucht, Maria gebärt ihren Sohn im Stall.

Fortsetzung Lukas 2, 8-20

Engel erzählt:Christus,der Heiland ist geboren. Hirten eilen zur Krippe, finden alles wahr! Verbreiten Botschaft, preisen Gott.Maria glaubt.

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Quergelinkt: Notizen zur Jugendarbeit

April 21, 2009

+ Gelungene Projekte der Jugendarbeit sammelt die aej nun in einer öffentlichen Datenbank. Als Anreiz wirbt sie mit einem Preisgeld von 3.000 EUR, das alle zwei Jahre vergeben werden soll – das Auswahlverfahren ist bisher allerdings weder transparent noch überzeugend.
http://www.jupp-der-preis.de/index.php?id=projektliste

+ Eine umfangreiche, schön gestaltete Sammlung der wichtigsten Gitarren-Grifftabellen gibt es hier:
http://www.gitarrengriffe.net

+ Werkstatt weltweit – die Jugendabteilung der Jesuitenmission – sammelt alte Handys. Die Aktion “her mit dem Handy” lässt sich auch gut in der eigenen Schule durchführen. Infos dazu gibt es unter
http://www.handy.jesuitenmission.de/

+ Die “juleica” hat ein neues Outfit bekommen. Naja. Und die zugehörige Website ist auch neu. Das Grundlagenseminar für den Juleica-Erwerb gibts weiterhin bei der LJV, zwei- bis dreimal pro Jahr.
http://juleica.de/

+ Ein Informationsportal für Hauptamtliche, u.a. zu den finanziellen Fördermöglichkeiten für Projekte, steht mit dem “Fachkräfteportal” zur Verfügung. Es will eine “Informations-, Kooperations- und Kommunikationsplattform für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe” sein.
http://www.jugendhilfeportal.de

+ Wer sich für Partizipation an der Schule interessiert, sollte sich mal mit dem SV Bildungswerk befassen. Der Verein unterstützt Demokratiebemühungen an den Schulen und fördert vor allem die SV-Arbeit und die SchülersprecherInnen. Wie bei der LJV muss man in dem Verein deutlich unter 30 Jahre alt sein.
http://www.sv-bildungswerk.de/verein/index.html

+ Vom 10. bis 16. Mai veranstaltet die ARD eine Themenwoche zum
Bürgerrschaftlichen Engagement. In diesem Rahmen veranstaltet sie auch
“tell.a.vision: Zeig, was du machst!”, einen Jugendwettbewerb. Junge
Menschen bis 18 Jahre können sich vom 23.März bis 16.Mai bewerben. Zu gewinnen gibt’s für die jeweilige Einrichtung Sachpreise.
http://themenwoche.ard.de/

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Bibel-Twitterung

April 9, 2009

Weil es möglich ist, machen Menschen viele komische Dinge. Von den technischen Möglichkeiten hat sich wohl auch “evangelisch.de” den Kopf verdrehen lassen. Denn das eher PR- als Redaktions-Team will die Bibel twittern lassen, während des nächstens Kirchentags.
(Wer Twitter nicht kennt, verpasst nicht viel und darf alle Diskussionen darum ignorieren.)
Da sollen Teilnehmer angequatscht und aufgefordert werden, einen Teil der Bibel auf einen Satz einzudampfen – denn Twitter lässt je Beitrag nur 140 Zeichen zu.
Das Team von evangelisch.de hat dazu die Bibel nun in 3.000 Abschnitte aufgeteilt, die in Tweets zu fassen sind.
Wer von den Problemen bei der ganzen Aktion liest, muss sich fragen: Was soll das? Warum sollte man das tun? Soll das der Stand von Textbearbeitungen und -verfremdungen sein: dass man Texte einfach eindampft auf einen von einem großen Unternehmen vorgegebenen Umfang?
Aber natürlich darf man das auch toll finden und in Bremen Ausschau halten nach den “Promotoren”, die von der Bibel über Print-Flyer und Laptop zu einer Twitter-bibel kommen wollen – und damit, vergelt’s Gott, auch in den Guinness-Himmel.

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75 Jahre Barmer Theologische Erklärung

April 2, 2009

Vor 75 Jahren entstand die Barmer Theologische Erklärung als klare Abgrenzung von der damals herrschenden Nazi-Ideologie. Das Bekenntnis, verfasst in Wuppertal-Barmen, ist das erste gemeinsame Glaubenszeugnis evangelischer Christen seit der Reformationszeit. Die Barmer Theologische Erklärung ist mit ihren sechs Thesen für die evangelische Kirche bis heute wegweisend und verbindlich. Professor Dr. Georg Plasger von der Universität Siegen sprach jetzt über die erste These der Barmer Erklärung.
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Kreuzwegmaterial

März 21, 2009

Von Misereor gibt es Bilder für 14 Kreuzweg-Stationen als pdf.
Ferner dort von Anton Rotzetter ein Kreuzweg der Schöpfung (5 Seiten).

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Predigtpreis 2009

März 10, 2009

Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG schreibt zum 10. Mal PREDIGTPREIS aus – Sonderpreis für „Beste Predigt im Fernsehen, Radio oder Internet“

Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG (Bonn) hat erneut den ökumenischen PREDIGTPREIS ausgelobt. Bis zum 30. Juni 2009 können Predigten von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Kirchen, Freikirchen und Landeskirchlichen Gemeinschaften eingesandt werden, die innerhalb der letzten zwei Jahre gehalten wurden. Die Auszeichnung wird wieder in den Kategorien „Lebenswerk“ sowie „Beste Predigt 2009“ verliehen. In der Kategorie „Beste Predigt“ sind auch Predigten und Andachten außerhalb der Perikopenordnung und der Texte im Kirchenjahr willkommen.
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Material für Filmgottesdienste

März 9, 2009

Eigentlich ist die Seite was für Lehrer – eignet sich aber auch für alle, die Filmgottesdienste vorbereiten. Kinofenster bündelt Unterrichtsmaterial und Hintergrundinfos zu aktuellen Streifen.