Von Misereor gibt es Bilder für 14 Kreuzweg-Stationen als pdf.
Ferner dort von Anton Rotzetter ein Kreuzweg der Schöpfung (5 Seiten).
Archiv für März 2009

Kreuzwegmaterial
März 21, 2009
Predigtpreis 2009
März 10, 2009Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG schreibt zum 10. Mal PREDIGTPREIS aus – Sonderpreis für „Beste Predigt im Fernsehen, Radio oder Internet“
Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG (Bonn) hat erneut den ökumenischen PREDIGTPREIS ausgelobt. Bis zum 30. Juni 2009 können Predigten von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Kirchen, Freikirchen und Landeskirchlichen Gemeinschaften eingesandt werden, die innerhalb der letzten zwei Jahre gehalten wurden. Die Auszeichnung wird wieder in den Kategorien „Lebenswerk“ sowie „Beste Predigt 2009“ verliehen. In der Kategorie „Beste Predigt“ sind auch Predigten und Andachten außerhalb der Perikopenordnung und der Texte im Kirchenjahr willkommen.
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Material für Filmgottesdienste
März 9, 2009Eigentlich ist die Seite was für Lehrer – eignet sich aber auch für alle, die Filmgottesdienste vorbereiten. Kinofenster bündelt Unterrichtsmaterial und Hintergrundinfos zu aktuellen Streifen.

Konfirmanden-Forschung: erste Ergebnisse
März 6, 2009Bundesweite Studie bescheinigt Konfirmandenzeit erhebliche
Wirksamkeit für die Entwicklung Jugendlicher
Entscheidendes über den christlichen Glauben zu erfahren – das erwarten viele Jugendliche von ihrer Konfirmandenzeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zur Konfirmandenarbeit in Deutschland, die die Universität Tübingen und das Comenius-Institut Münster in Kooperation mit dem Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) erarbeitet haben. So empfinden 60 Prozent der für die Studie befragten 11.000 Konfirmandinnen und Konfirmanden im Rückblick, dass die Konfirmandenzeit ihnen wichtige Grundlagen gegeben hat, um über ihren Glauben entscheiden zu können. „Mit der vorliegenden Studie gibt die evangelische Kirche Rechenschaft über ein großes Handlungsfeld kirchlicher Bildungsarbeit, das keineswegs nur eine binnenkirchliche Bedeutung hat,“ erklärte der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber. Er bekräftigte, dass die Konfirmation in Ost und West für viele Jugendliche ein Weg zur Taufe sei, da ihnen die Konfirmandenzeit Gewissheit im christlichen Glauben gebe.
„Konfirmandenarbeit ist ein Erfolgsmodell, für die Kirche nicht weniger als für die Jugendlichen, für die Familien nicht weniger als für die gesamte Gesellschaft“, so Friedrich Schweitzer von der Universität Tübingen bei der Präsentation der Studie in der Evangelischen Akademie zu Berlin. Es sei wichtig zu erfahren und zu dokumentieren, wie religiöse Bildungsprozesse gelingen, so der Ratsvorsitzende Bischof Huber. „Ich sage das ganz bewusst auch vor dem Hintergrund des anstehenden Volksentscheides für eine freie Wahl zwischen Religion und Ethik an den Schulen Berlins. Jeder, der es wissen will und sich um Objektivität bemüht, kann anhand der Studie sehen: Kirchliche Bildungsarbeit steht im Zeichen der Freiheit und nicht der Indoktrination.“
Die Autoren der ersten flächendeckenden empirischen Erhebung zu diesem Thema kommen zu dem Schluss, dass die gesellschaftliche Bedeutung dieser Bildungsarbeit vielfach unterschätzt ist. Die Konfirmandenarbeit fördere das ehrenamtliche Engagement und helfe Jugendliche in der Ausbildung von Werten und von ethischer Urteilsfähigkeit. So habe die Konfirmandenzeit erheblichen Einfluss im Blick auf die Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz von Jugendlichen. Rund 250.000 Mädchen und Jungen, also etwa 30 Prozent aller deutschen Jugendlichen, lassen sich jedes Jahr konfirmieren. Neben 11.000 Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden auch 1.500 Mitarbeitende und 6.000 Eltern für die Studie befragt. Zwei Drittel der Jugendlichen sind mit ihrer Konfirmandenzeit insgesamt zufrieden.
(Pressemitteilung)
Mehr dazu:
Interview mit Prof. Schweitzer (mp3 von ERF)
Konfirmanden wollen mehr als Geld (Pfr. Binder)

Der Kirchentag trauert um Ernst Benda
März 4, 2009Der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT)trauert um seinen früheren Präsidenten Ernst Benda, der am 2. März im Alter von 84 Jahren in Karlsruhe gestorben ist.
Benda war Präsident des 26. Deutschen Evangelischen Kirchentages 1995 in Hamburg. 1989 wurde der ehemalige Bundesinnenminister und Präsident des Bundesverfassungsgerichts als Mitglied des Präsidiumsvorstands in das Präsidium des Kirchentages gewählt, dem er bis 2007 angehörte. In seine Amtszeit beim Kirchentag fiel unter anderem die Vereinigung von Evangelischem Kirchentag in der DDR und Deutschem Evangelischem Kirchentag am Beginn seiner Präsidentschaft im Jahr 1993. Neben seiner Mitarbeit im höchsten Leitungsgremium beteiligte Ernst Benda sich auch immer wieder in Diskussionen und mit Vorträgen am Programm von Kirchentagen, das erste Mal 1985 in Düsseldorf mit einem stark beachteten Vortrag zur Gentechnik.
In Ernst Benda verliert der Deutsche Evangelische Kirchentag einen seiner profiliertesten „öffentlichen Protestanten“. „Klare Positionen, für die er auch streitbar einzutreten wusste, gepaart mit Liberalität und einem bestechenden Humor zeichneten das Wirken von Ernst Benda beim Kirchentag in besonderer Weise aus“, sagte Generalsekretärin Ellen Ueberschär in einer ersten Würdigung des Verstorbenen. (Pressemitteilung des DEKT)