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Der Kirchentag trauert um Ernst Benda

März 4, 2009

Der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT)trauert um seinen früheren Präsidenten Ernst Benda, der am 2. März im Alter von 84 Jahren in Karlsruhe gestorben ist.

Benda war Präsident des 26. Deutschen Evangelischen Kirchentages 1995 in Hamburg. 1989 wurde der ehemalige Bundesinnenminister und Präsident des Bundesverfassungsgerichts als Mitglied des Präsidiumsvorstands in das Präsidium des Kirchentages gewählt, dem er bis 2007 angehörte. In seine Amtszeit beim Kirchentag fiel unter anderem die Vereinigung von Evangelischem Kirchentag in der DDR und Deutschem Evangelischem Kirchentag am Beginn seiner Präsidentschaft im Jahr 1993. Neben seiner Mitarbeit im höchsten Leitungsgremium beteiligte Ernst Benda sich auch immer wieder in Diskussionen und mit Vorträgen am Programm von Kirchentagen, das erste Mal 1985 in Düsseldorf mit einem stark beachteten Vortrag zur Gentechnik.

In Ernst Benda verliert der Deutsche Evangelische Kirchentag einen seiner profiliertesten „öffentlichen Protestanten“. „Klare Positionen, für die er auch streitbar einzutreten wusste, gepaart mit Liberalität und einem bestechenden Humor zeichneten das Wirken von Ernst Benda beim Kirchentag in besonderer Weise aus“, sagte Generalsekretärin Ellen Ueberschär in einer ersten Würdigung des Verstorbenen. (Pressemitteilung des DEKT)


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