Archiv für April 2009

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Quergelinkt: Notizen zur Jugendarbeit

April 21, 2009

+ Gelungene Projekte der Jugendarbeit sammelt die aej nun in einer öffentlichen Datenbank. Als Anreiz wirbt sie mit einem Preisgeld von 3.000 EUR, das alle zwei Jahre vergeben werden soll – das Auswahlverfahren ist bisher allerdings weder transparent noch überzeugend.
http://www.jupp-der-preis.de/index.php?id=projektliste

+ Eine umfangreiche, schön gestaltete Sammlung der wichtigsten Gitarren-Grifftabellen gibt es hier:
http://www.gitarrengriffe.net

+ Werkstatt weltweit – die Jugendabteilung der Jesuitenmission – sammelt alte Handys. Die Aktion „her mit dem Handy“ lässt sich auch gut in der eigenen Schule durchführen. Infos dazu gibt es unter
http://www.handy.jesuitenmission.de/

+ Die „juleica“ hat ein neues Outfit bekommen. Naja. Und die zugehörige Website ist auch neu. Das Grundlagenseminar für den Juleica-Erwerb gibts weiterhin bei der LJV, zwei- bis dreimal pro Jahr.
http://juleica.de/

+ Ein Informationsportal für Hauptamtliche, u.a. zu den finanziellen Fördermöglichkeiten für Projekte, steht mit dem „Fachkräfteportal“ zur Verfügung. Es will eine „Informations-, Kooperations- und Kommunikationsplattform für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe“ sein.
http://www.jugendhilfeportal.de

+ Wer sich für Partizipation an der Schule interessiert, sollte sich mal mit dem SV Bildungswerk befassen. Der Verein unterstützt Demokratiebemühungen an den Schulen und fördert vor allem die SV-Arbeit und die SchülersprecherInnen. Wie bei der LJV muss man in dem Verein deutlich unter 30 Jahre alt sein.
http://www.sv-bildungswerk.de/verein/index.html

+ Vom 10. bis 16. Mai veranstaltet die ARD eine Themenwoche zum
Bürgerrschaftlichen Engagement. In diesem Rahmen veranstaltet sie auch
„tell.a.vision: Zeig, was du machst!“, einen Jugendwettbewerb. Junge
Menschen bis 18 Jahre können sich vom 23.März bis 16.Mai bewerben. Zu gewinnen gibt’s für die jeweilige Einrichtung Sachpreise.
http://themenwoche.ard.de/

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Bibel-Twitterung

April 9, 2009

Weil es möglich ist, machen Menschen viele komische Dinge. Von den technischen Möglichkeiten hat sich wohl auch „evangelisch.de“ den Kopf verdrehen lassen. Denn das eher PR- als Redaktions-Team will die Bibel twittern lassen, während des nächstens Kirchentags.
(Wer Twitter nicht kennt, verpasst nicht viel und darf alle Diskussionen darum ignorieren.)
Da sollen Teilnehmer angequatscht und aufgefordert werden, einen Teil der Bibel auf einen Satz einzudampfen – denn Twitter lässt je Beitrag nur 140 Zeichen zu.
Das Team von evangelisch.de hat dazu die Bibel nun in 3.000 Abschnitte aufgeteilt, die in Tweets zu fassen sind.
Wer von den Problemen bei der ganzen Aktion liest, muss sich fragen: Was soll das? Warum sollte man das tun? Soll das der Stand von Textbearbeitungen und -verfremdungen sein: dass man Texte einfach eindampft auf einen von einem großen Unternehmen vorgegebenen Umfang?
Aber natürlich darf man das auch toll finden und in Bremen Ausschau halten nach den „Promotoren“, die von der Bibel über Print-Flyer und Laptop zu einer Twitter-bibel kommen wollen – und damit, vergelt’s Gott, auch in den Guinness-Himmel.

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75 Jahre Barmer Theologische Erklärung

April 2, 2009

Vor 75 Jahren entstand die Barmer Theologische Erklärung als klare Abgrenzung von der damals herrschenden Nazi-Ideologie. Das Bekenntnis, verfasst in Wuppertal-Barmen, ist das erste gemeinsame Glaubenszeugnis evangelischer Christen seit der Reformationszeit. Die Barmer Theologische Erklärung ist mit ihren sechs Thesen für die evangelische Kirche bis heute wegweisend und verbindlich. Professor Dr. Georg Plasger von der Universität Siegen sprach jetzt über die erste These der Barmer Erklärung.
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