
Bibel-Twitterung
April 9, 2009Weil es möglich ist, machen Menschen viele komische Dinge. Von den technischen Möglichkeiten hat sich wohl auch „evangelisch.de“ den Kopf verdrehen lassen. Denn das eher PR- als Redaktions-Team will die Bibel twittern lassen, während des nächstens Kirchentags.
(Wer Twitter nicht kennt, verpasst nicht viel und darf alle Diskussionen darum ignorieren.)
Da sollen Teilnehmer angequatscht und aufgefordert werden, einen Teil der Bibel auf einen Satz einzudampfen – denn Twitter lässt je Beitrag nur 140 Zeichen zu.
Das Team von evangelisch.de hat dazu die Bibel nun in 3.000 Abschnitte aufgeteilt, die in Tweets zu fassen sind.
Wer von den Problemen bei der ganzen Aktion liest, muss sich fragen: Was soll das? Warum sollte man das tun? Soll das der Stand von Textbearbeitungen und -verfremdungen sein: dass man Texte einfach eindampft auf einen von einem großen Unternehmen vorgegebenen Umfang?
Aber natürlich darf man das auch toll finden und in Bremen Ausschau halten nach den „Promotoren“, die von der Bibel über Print-Flyer und Laptop zu einer Twitter-bibel kommen wollen – und damit, vergelt’s Gott, auch in den Guinness-Himmel.
[...] Quergelinkt: Notizen zur Jugendarbeit Bibel in Twitter-Kurzform Juni 16, 2009 Die Bibel-Twitterung ist gelungen – formal wenigstens. Nach Angaben des Protals “Evangelisch.de”, das [...]