Archiv für die Kategorie ‘Externes’

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Flüchtlingsschutz fordert Kirchen weltweit

September 11, 2009

Kirchenasyl ist weiterhin Thema: Die auslaufende Bleiberechtsregelung, die Rückschiebungen innerhalb Europas nach der Dublin II-Verordnung und die Frage nach der Zukunft der Härtefallkommissionen sind nur einige der Problemfelder, die Kirchenasyl in Deutschland immer wieder nötig machen. Der Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus gehört dabei ebenso zum Themenspektrum der engagierten Gemeinden wie der Einsatz für gesellschaftliche Teilhabe und Integrationsleistungen für Flüchtlinge und MigrantInnen sowie die Solidarität mit Menschen ohne Papiere.

Auf ihrer Mitgliederversammlung am vergangenen Wochenende wertete die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche die Entwicklungen des vergangenen Jahres aus und steckte aktuelle Handlungsfelder ab. Neben den Herausforderungen im Inland sind es die Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen und die rigide Abschottungspolitik der EU, die die Kirchenasylbewegung weiterhin beschäftigen. Die internationale Vernetzung mit Vertretern der weltweiten Sanctuary-Bewegung hat gezeigt, dass die Probleme etwa an der US-mexikanischen Grenze denen an den EU-Außengrenzen ähnlich sind. „Als Christen sind wir hier wie dort gefragt: wo stehen wir angesichts der drängenden Fragen weltweiter Migrationsbewegungen?“, fasst Vorstandsmitglied Hildegard Grosse den Austausch mit Mitstreitern aus den USA zusammen. Gemeinsame Aktionenformen werden bereits erprobt.

Die Mitgliederversammlung am 05.09.2009 in Bremen bestätigte die Vorstandsvorsitzende Fanny Dethloff (Hamburg) sowie die Vorstandsmitglieder Petra Albert (Magdeburg), Jürin Fritzlar (Düren), Bernd Göhrig (Frankfurt a.M.), Hildegard Grosse (Hannover) und Jürgen Quandt (Berlin) im Amt. (Pressemitteilung der BAG Asyl in der Kirche)

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Eigener ökumenischer Kirchentag für Mensch + Tier geplant

Juni 16, 2009

Mit einem ersten „Kirchentag für Mensch und Tier“ vom 27. bis 29. August 2010 in Dortmund unter dem Motto: „Gesegnet sind Mensch und Tier!“ des Vereins AKUT will „Begeisterung für das Engagement für Tiere schaffen, eine Theologie anstoßen, die das Tier als Mitgeschöpf des Menschen achtet und würdigt sowie Menschen, Initiativen und Organisationen unterschiedlicher Herkunft und Ausrichtung zusammen bringen, die sich dem Schutz der Tiere widmen.“ Nachfolgend die Ankündigungen dazu aus dem ersten Newsletter:

Eugen Drewermann und Klaus-Peter Jörns kommen zum 1. Deutschen Kirchentag Mensch und Tier

Mit Eugen Drewermann und Klaus-Peter Jörns haben zwei der proviliertesten deutschen Theologen der Gegenwart ihre Zusage zum Kirchentag Mensch und Tier gegeben. Barbara Rütting hat bereits vor Wochen als erste Prominente ihre aktive Unterstützung bekanntgegeben. Sie wird voraussichtlich den Eröffnungsvortrag des Kirchentages halten.

Planung des Kirchentages Mensch und Tier nimmt konkrete Formen an

Die Planung des ersten deutschen Kirchentages Mensch und Tier nimmt erste konkrete Formen an. Nach dem Vorbild der großen ev. Kirchentage und der Katholikentage in Deutschland wird es einen „Markt der Möglichkeiten“ geben, vielfältige Vorträge, Foren und Diskussionsveranstaltungen, Bibelarbeiten, Aktionen, ein Kulturprogramm mit Konzerten, Kabarett und Ausstellungen und zuletzt den großen Open-air-Abschlussgottesdienst im Dortmunder Fredenbaumpark. Die Hauptveranstaltungsorte liegen in der nördlichen Innenstadt Dortmunds. Kirchen der Innenstadt sollen ebenfalls Begegnungsstätten und Veranstaltungsorte sein. Insgesamt wird der Kirchentag etwa 30 Einzelveranstaltungen beinhalten.
Erste prominente Politiker, Theologen, Musiker und Künstler haben ihre Unterstützung zugesagt.
In den Vorbereitungsprozess des Kirchentages können sich weiter Vertreter/innen unterschiedlicher Initiativen aus Kirche, Tierschutz und Tierrecht, aber auch engagierte Einzelpersonen einbringen. Am besten geschieht dies in der Teilnahme an den Ausschuss-Sitzungen (Gesamtausschuss, Ruhrgebietsausschuss, Kinder- und Jugend- Ausschuss. Anregungen können aber auch jederzeit telefonisch oder schriftlich eingereicht werden.

Ruhrgebietsausschuss am 22. Juni
Der Ruhrgebietsausschuss trifft am Montag, 22. Juni, 18:00 Uhr in Dortmund (Markuszentrum, Gut-Heil-Str. 12) zusammen. Herzliche Einladung an alle Newsletter-Empfänger(innen). Detaillierte Infos mit Anfahrtsbeschreibung folgt mit getrennter Mail.
Der Kinder- und Jugendausschuss trifft sich am Samstag, 12. September, 11:00 Uhr in Dortmund (Pauluszentrum, Kirchenstr. 25). Eine Einladung wird noch folgen.
Der Gesamtausschuss trifft sich mit vielen weiteren Interessierten zum diesjährigen Studientag von „Aktion Kirche und Tiere“, der Hauptveranstalterin des Kirchentages Mensch und Tier, am 3. Oktober (ganztägig) in Dortmund. Der Studientag, an dem als Hauptreferent Dr. Rainer Hagencord, Direktor des ersten Instituts für zoologische Theologie in Deutschland teilnimmt, wird besonders bedeutend für die Vorbereitung des Kirchentages sein. Eine Einladung dazu folgt noch.

(Pressemitteilung des Veranstalters)

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75 Jahre Barmer Theologische Erklärung

April 2, 2009

Vor 75 Jahren entstand die Barmer Theologische Erklärung als klare Abgrenzung von der damals herrschenden Nazi-Ideologie. Das Bekenntnis, verfasst in Wuppertal-Barmen, ist das erste gemeinsame Glaubenszeugnis evangelischer Christen seit der Reformationszeit. Die Barmer Theologische Erklärung ist mit ihren sechs Thesen für die evangelische Kirche bis heute wegweisend und verbindlich. Professor Dr. Georg Plasger von der Universität Siegen sprach jetzt über die erste These der Barmer Erklärung.
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Predigtpreis 2009

März 10, 2009

Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG schreibt zum 10. Mal PREDIGTPREIS aus – Sonderpreis für „Beste Predigt im Fernsehen, Radio oder Internet“

Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG (Bonn) hat erneut den ökumenischen PREDIGTPREIS ausgelobt. Bis zum 30. Juni 2009 können Predigten von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Kirchen, Freikirchen und Landeskirchlichen Gemeinschaften eingesandt werden, die innerhalb der letzten zwei Jahre gehalten wurden. Die Auszeichnung wird wieder in den Kategorien „Lebenswerk“ sowie „Beste Predigt 2009“ verliehen. In der Kategorie „Beste Predigt“ sind auch Predigten und Andachten außerhalb der Perikopenordnung und der Texte im Kirchenjahr willkommen.
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Konfirmanden-Forschung: erste Ergebnisse

März 6, 2009

Bundesweite Studie bescheinigt Konfirmandenzeit erhebliche
Wirksamkeit für die Entwicklung Jugendlicher

Entscheidendes über den christlichen Glauben zu erfahren – das erwarten viele Jugendliche von ihrer Konfirmandenzeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zur Konfirmandenarbeit in Deutschland, die die Universität Tübingen und das Comenius-Institut Münster in Kooperation mit dem Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) erarbeitet haben. So empfinden 60 Prozent der für die Studie befragten 11.000 Konfirmandinnen und Konfirmanden im Rückblick, dass die Konfirmandenzeit ihnen wichtige Grundlagen gegeben hat, um über ihren Glauben entscheiden zu können. „Mit der vorliegenden Studie gibt die evangelische Kirche Rechenschaft über ein großes Handlungsfeld kirchlicher Bildungsarbeit, das keineswegs nur eine binnenkirchliche Bedeutung hat,“ erklärte der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber. Er bekräftigte, dass die Konfirmation in Ost und West für viele Jugendliche ein Weg zur Taufe sei, da ihnen die Konfirmandenzeit Gewissheit im christlichen Glauben gebe.

„Konfirmandenarbeit ist ein Erfolgsmodell, für die Kirche nicht weniger als für die Jugendlichen, für die Familien nicht weniger als für die gesamte Gesellschaft“, so Friedrich Schweitzer von der Universität Tübingen bei der Präsentation der Studie in der Evangelischen Akademie zu Berlin. Es sei wichtig zu erfahren und zu dokumentieren, wie religiöse Bildungsprozesse gelingen, so der Ratsvorsitzende Bischof Huber. „Ich sage das ganz bewusst auch vor dem Hintergrund des anstehenden Volksentscheides für eine freie Wahl zwischen Religion und Ethik an den Schulen Berlins. Jeder, der es wissen will und sich um Objektivität bemüht, kann anhand der Studie sehen: Kirchliche Bildungsarbeit steht im Zeichen der Freiheit und nicht der Indoktrination.“

Die Autoren der ersten flächendeckenden empirischen Erhebung zu diesem Thema kommen zu dem Schluss, dass die gesellschaftliche Bedeutung dieser Bildungsarbeit vielfach unterschätzt ist. Die Konfirmandenarbeit fördere das ehrenamtliche Engagement und helfe Jugendliche in der Ausbildung von Werten und von ethischer Urteilsfähigkeit. So habe die Konfirmandenzeit erheblichen Einfluss im Blick auf die Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz von Jugendlichen. Rund 250.000 Mädchen und Jungen, also etwa 30 Prozent aller deutschen Jugendlichen, lassen sich jedes Jahr konfirmieren. Neben 11.000 Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden auch 1.500 Mitarbeitende und 6.000 Eltern für die Studie befragt. Zwei Drittel der Jugendlichen sind mit ihrer Konfirmandenzeit insgesamt zufrieden.
(Pressemitteilung)

Mehr dazu:
Interview mit Prof. Schweitzer (mp3 von ERF)
Konfirmanden wollen mehr als Geld (Pfr. Binder)

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Der Kirchentag trauert um Ernst Benda

März 4, 2009

Der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT)trauert um seinen früheren Präsidenten Ernst Benda, der am 2. März im Alter von 84 Jahren in Karlsruhe gestorben ist.

Benda war Präsident des 26. Deutschen Evangelischen Kirchentages 1995 in Hamburg. 1989 wurde der ehemalige Bundesinnenminister und Präsident des Bundesverfassungsgerichts als Mitglied des Präsidiumsvorstands in das Präsidium des Kirchentages gewählt, dem er bis 2007 angehörte. In seine Amtszeit beim Kirchentag fiel unter anderem die Vereinigung von Evangelischem Kirchentag in der DDR und Deutschem Evangelischem Kirchentag am Beginn seiner Präsidentschaft im Jahr 1993. Neben seiner Mitarbeit im höchsten Leitungsgremium beteiligte Ernst Benda sich auch immer wieder in Diskussionen und mit Vorträgen am Programm von Kirchentagen, das erste Mal 1985 in Düsseldorf mit einem stark beachteten Vortrag zur Gentechnik.

In Ernst Benda verliert der Deutsche Evangelische Kirchentag einen seiner profiliertesten „öffentlichen Protestanten“. „Klare Positionen, für die er auch streitbar einzutreten wusste, gepaart mit Liberalität und einem bestechenden Humor zeichneten das Wirken von Ernst Benda beim Kirchentag in besonderer Weise aus“, sagte Generalsekretärin Ellen Ueberschär in einer ersten Würdigung des Verstorbenen. (Pressemitteilung des DEKT)

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Kinospot der Evang. Jugend Osnabrück

Februar 20, 2009

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Fastenaktion: 7 Wochen ohne

Februar 15, 2009
Sich entscheiden

Sich entscheiden

„7 Wochen Ohne“, die Fastenaktion der evangelischen Kirche, macht in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern Mut, aufs Zaudern zu verzichten.

Das Motto der Fastenaktion der evangelischen Kirche „7 Wochen Ohne“, an dem jährlich rund zwei Millionen Menschen teilnehmen, lautet für 2009: „Sich entscheiden! 7 Wochen ohne Zaudern“.

Wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, ein Kind in die Welt zu setzen? Sollte man nicht zuerst einen sicheren Job haben? Und eine größere Wohnung? Und überhaupt: Ist die Partnerin oder der Partner dafür richtig? Andere fragen sich: Wann ist der Tag gekommen, über das Wohnen im Alter nachzudenken? Die Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ lädt im 26. Jahr ihres Bestehens seine Teilnehmer dazu ein, die Zeit vom 25. Februar bis 12. April 2009 bewusst zu erleben und zu gestalten und sich in den sieben Wochen vor Ostern vom Ballast zu befreien, der entsteht, wenn man Entscheidungen immer nur vor sich herschiebt.Der zentrale Auftaktgottesdienst findet am Aschermittwoch, den 25. Februar um 18:00 Uhr in der Frankfurter St.-Katharinen-Kirche an der Hauptwache statt. Die Fastenpredigt hält in diesem Jahr Frank Schirrmacher, Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Traditionell greifen viele Gemeinden vor Ort das aktuelle Fastenthema von „7 Wochen Ohne“ auf und eröffnen so den Dialog über die Fastenandachten in ihren Gemeinden. Der Fastenkalender, ein zentrales Element der Aktion, ermutigt mit Geschichten und Gedichten zur Entscheidung. Mit Beispielen aus Bibel und Sozialwisschenschaften zeigt die Aktion „7 Wochen Ohne“, dass es meistens nicht guttut, im Vorläufigen zu leben.

Wie in den vergangenen Jahren wird „7 Wochen Ohne“ wieder von einem zentralen Projektbüro in Frankfurt koordiniert. Das Team bietet den Fastenden Begleitung an, beantwortet Fragen und betreut die Internetseite www.7-wochen-ohne.de. Auf dieser Seite können sich Fastenteilnehmer über die Aktion informieren und Leiter einer Fastengruppe ihre Gruppe veröffentlichen. Interessierten wird über die Postleitzahlensuche eine Fastengruppe in ihrer Region angeboten, der sie sich anschließen können.

Pressekontakt:
Hansisches Druck- und Verlagshaus GmbH
„7 Wochen Ohne“
Torsten Spille
Tel.: 069-5 80 98-291

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Jugendleiter gesucht und gefunden auf juleiqua.de

März 26, 2008

(Pressemitteilung) Eine Ferienfreizeit oder ein Zeltlager klappen nur mit motivierten und ausgebildeten Betreuern. Deshalb hat das Düsseldorfer Institut für Jugendleiter und Qualifikation (#institut juleiqua) vor vier Jahren die Betreuersuche eingeführt. Bei der Betreuersuche können Organisatoren von Ferienfreizeiten nach Begleitern fürs Ferienlager suchen. Sortiert nach Kategorien und Bundesländern kann man in der Betreuersuche des #institut juleiqua den Spieß natürlich auch umdrehen und als Betreuer die passende Ferienfreizeit finden. Kostenlos, ohne extra Anmeldung und durch den Relaunch der Webseite www.juleiqua.de jetzt nochmals verbessert. Unter www.juleiqua.de/betreuersuche landet man direkt in der Datenbank.