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Bibel in Twitter-Kurzform

Juni 16, 2009

Die Bibel-Twitterung ist gelungen – formal wenigstens. Nach Angaben des Protals „Evangelisch.de“, das erst am 24 September 2009 online gehen wird, haben sich mehr als 3.000 Menschen daran beteiligt, die gesamte Bibel in kurzen Tweets zu erzählen.
Herausgekommen sind dann Eindampfungen wie diese:

Zickenterror im Hause Elkana: Frau 1, Peninna, piesackt Frau 2, Hanna, weil die keine Kinder kriegen kann.

Oder aus der Weihnachtsgeschichte nach Lukas 2, 1-7 :

Volkszählung ist befohlen, Josef & Maria reisen nach Bethlehem, Stadt seiner Vorfahren. Hotels ausgebucht, Maria gebärt ihren Sohn im Stall.

Fortsetzung Lukas 2, 8-20

Engel erzählt:Christus,der Heiland ist geboren. Hirten eilen zur Krippe, finden alles wahr! Verbreiten Botschaft, preisen Gott.Maria glaubt.

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Quergelinkt: Notizen zur Jugendarbeit

April 21, 2009

+ Gelungene Projekte der Jugendarbeit sammelt die aej nun in einer öffentlichen Datenbank. Als Anreiz wirbt sie mit einem Preisgeld von 3.000 EUR, das alle zwei Jahre vergeben werden soll – das Auswahlverfahren ist bisher allerdings weder transparent noch überzeugend.
http://www.jupp-der-preis.de/index.php?id=projektliste

+ Eine umfangreiche, schön gestaltete Sammlung der wichtigsten Gitarren-Grifftabellen gibt es hier:
http://www.gitarrengriffe.net

+ Werkstatt weltweit – die Jugendabteilung der Jesuitenmission – sammelt alte Handys. Die Aktion „her mit dem Handy“ lässt sich auch gut in der eigenen Schule durchführen. Infos dazu gibt es unter
http://www.handy.jesuitenmission.de/

+ Die „juleica“ hat ein neues Outfit bekommen. Naja. Und die zugehörige Website ist auch neu. Das Grundlagenseminar für den Juleica-Erwerb gibts weiterhin bei der LJV, zwei- bis dreimal pro Jahr.
http://juleica.de/

+ Ein Informationsportal für Hauptamtliche, u.a. zu den finanziellen Fördermöglichkeiten für Projekte, steht mit dem „Fachkräfteportal“ zur Verfügung. Es will eine „Informations-, Kooperations- und Kommunikationsplattform für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe“ sein.
http://www.jugendhilfeportal.de

+ Wer sich für Partizipation an der Schule interessiert, sollte sich mal mit dem SV Bildungswerk befassen. Der Verein unterstützt Demokratiebemühungen an den Schulen und fördert vor allem die SV-Arbeit und die SchülersprecherInnen. Wie bei der LJV muss man in dem Verein deutlich unter 30 Jahre alt sein.
http://www.sv-bildungswerk.de/verein/index.html

+ Vom 10. bis 16. Mai veranstaltet die ARD eine Themenwoche zum
Bürgerrschaftlichen Engagement. In diesem Rahmen veranstaltet sie auch
„tell.a.vision: Zeig, was du machst!“, einen Jugendwettbewerb. Junge
Menschen bis 18 Jahre können sich vom 23.März bis 16.Mai bewerben. Zu gewinnen gibt’s für die jeweilige Einrichtung Sachpreise.
http://themenwoche.ard.de/

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Bibel-Twitterung

April 9, 2009

Weil es möglich ist, machen Menschen viele komische Dinge. Von den technischen Möglichkeiten hat sich wohl auch „evangelisch.de“ den Kopf verdrehen lassen. Denn das eher PR- als Redaktions-Team will die Bibel twittern lassen, während des nächstens Kirchentags.
(Wer Twitter nicht kennt, verpasst nicht viel und darf alle Diskussionen darum ignorieren.)
Da sollen Teilnehmer angequatscht und aufgefordert werden, einen Teil der Bibel auf einen Satz einzudampfen – denn Twitter lässt je Beitrag nur 140 Zeichen zu.
Das Team von evangelisch.de hat dazu die Bibel nun in 3.000 Abschnitte aufgeteilt, die in Tweets zu fassen sind.
Wer von den Problemen bei der ganzen Aktion liest, muss sich fragen: Was soll das? Warum sollte man das tun? Soll das der Stand von Textbearbeitungen und -verfremdungen sein: dass man Texte einfach eindampft auf einen von einem großen Unternehmen vorgegebenen Umfang?
Aber natürlich darf man das auch toll finden und in Bremen Ausschau halten nach den „Promotoren“, die von der Bibel über Print-Flyer und Laptop zu einer Twitter-bibel kommen wollen – und damit, vergelt’s Gott, auch in den Guinness-Himmel.

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75 Jahre Barmer Theologische Erklärung

April 2, 2009

Vor 75 Jahren entstand die Barmer Theologische Erklärung als klare Abgrenzung von der damals herrschenden Nazi-Ideologie. Das Bekenntnis, verfasst in Wuppertal-Barmen, ist das erste gemeinsame Glaubenszeugnis evangelischer Christen seit der Reformationszeit. Die Barmer Theologische Erklärung ist mit ihren sechs Thesen für die evangelische Kirche bis heute wegweisend und verbindlich. Professor Dr. Georg Plasger von der Universität Siegen sprach jetzt über die erste These der Barmer Erklärung.
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Kreuzwegmaterial

März 21, 2009

Von Misereor gibt es Bilder für 14 Kreuzweg-Stationen als pdf.
Ferner dort von Anton Rotzetter ein Kreuzweg der Schöpfung (5 Seiten).

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Predigtpreis 2009

März 10, 2009

Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG schreibt zum 10. Mal PREDIGTPREIS aus – Sonderpreis für „Beste Predigt im Fernsehen, Radio oder Internet“

Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG (Bonn) hat erneut den ökumenischen PREDIGTPREIS ausgelobt. Bis zum 30. Juni 2009 können Predigten von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Kirchen, Freikirchen und Landeskirchlichen Gemeinschaften eingesandt werden, die innerhalb der letzten zwei Jahre gehalten wurden. Die Auszeichnung wird wieder in den Kategorien „Lebenswerk“ sowie „Beste Predigt 2009“ verliehen. In der Kategorie „Beste Predigt“ sind auch Predigten und Andachten außerhalb der Perikopenordnung und der Texte im Kirchenjahr willkommen.
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Material für Filmgottesdienste

März 9, 2009

Eigentlich ist die Seite was für Lehrer – eignet sich aber auch für alle, die Filmgottesdienste vorbereiten. Kinofenster bündelt Unterrichtsmaterial und Hintergrundinfos zu aktuellen Streifen.

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Konfirmanden-Forschung: erste Ergebnisse

März 6, 2009

Bundesweite Studie bescheinigt Konfirmandenzeit erhebliche
Wirksamkeit für die Entwicklung Jugendlicher

Entscheidendes über den christlichen Glauben zu erfahren – das erwarten viele Jugendliche von ihrer Konfirmandenzeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zur Konfirmandenarbeit in Deutschland, die die Universität Tübingen und das Comenius-Institut Münster in Kooperation mit dem Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) erarbeitet haben. So empfinden 60 Prozent der für die Studie befragten 11.000 Konfirmandinnen und Konfirmanden im Rückblick, dass die Konfirmandenzeit ihnen wichtige Grundlagen gegeben hat, um über ihren Glauben entscheiden zu können. „Mit der vorliegenden Studie gibt die evangelische Kirche Rechenschaft über ein großes Handlungsfeld kirchlicher Bildungsarbeit, das keineswegs nur eine binnenkirchliche Bedeutung hat,“ erklärte der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber. Er bekräftigte, dass die Konfirmation in Ost und West für viele Jugendliche ein Weg zur Taufe sei, da ihnen die Konfirmandenzeit Gewissheit im christlichen Glauben gebe.

„Konfirmandenarbeit ist ein Erfolgsmodell, für die Kirche nicht weniger als für die Jugendlichen, für die Familien nicht weniger als für die gesamte Gesellschaft“, so Friedrich Schweitzer von der Universität Tübingen bei der Präsentation der Studie in der Evangelischen Akademie zu Berlin. Es sei wichtig zu erfahren und zu dokumentieren, wie religiöse Bildungsprozesse gelingen, so der Ratsvorsitzende Bischof Huber. „Ich sage das ganz bewusst auch vor dem Hintergrund des anstehenden Volksentscheides für eine freie Wahl zwischen Religion und Ethik an den Schulen Berlins. Jeder, der es wissen will und sich um Objektivität bemüht, kann anhand der Studie sehen: Kirchliche Bildungsarbeit steht im Zeichen der Freiheit und nicht der Indoktrination.“

Die Autoren der ersten flächendeckenden empirischen Erhebung zu diesem Thema kommen zu dem Schluss, dass die gesellschaftliche Bedeutung dieser Bildungsarbeit vielfach unterschätzt ist. Die Konfirmandenarbeit fördere das ehrenamtliche Engagement und helfe Jugendliche in der Ausbildung von Werten und von ethischer Urteilsfähigkeit. So habe die Konfirmandenzeit erheblichen Einfluss im Blick auf die Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz von Jugendlichen. Rund 250.000 Mädchen und Jungen, also etwa 30 Prozent aller deutschen Jugendlichen, lassen sich jedes Jahr konfirmieren. Neben 11.000 Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden auch 1.500 Mitarbeitende und 6.000 Eltern für die Studie befragt. Zwei Drittel der Jugendlichen sind mit ihrer Konfirmandenzeit insgesamt zufrieden.
(Pressemitteilung)

Mehr dazu:
Interview mit Prof. Schweitzer (mp3 von ERF)
Konfirmanden wollen mehr als Geld (Pfr. Binder)

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Der Kirchentag trauert um Ernst Benda

März 4, 2009

Der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT)trauert um seinen früheren Präsidenten Ernst Benda, der am 2. März im Alter von 84 Jahren in Karlsruhe gestorben ist.

Benda war Präsident des 26. Deutschen Evangelischen Kirchentages 1995 in Hamburg. 1989 wurde der ehemalige Bundesinnenminister und Präsident des Bundesverfassungsgerichts als Mitglied des Präsidiumsvorstands in das Präsidium des Kirchentages gewählt, dem er bis 2007 angehörte. In seine Amtszeit beim Kirchentag fiel unter anderem die Vereinigung von Evangelischem Kirchentag in der DDR und Deutschem Evangelischem Kirchentag am Beginn seiner Präsidentschaft im Jahr 1993. Neben seiner Mitarbeit im höchsten Leitungsgremium beteiligte Ernst Benda sich auch immer wieder in Diskussionen und mit Vorträgen am Programm von Kirchentagen, das erste Mal 1985 in Düsseldorf mit einem stark beachteten Vortrag zur Gentechnik.

In Ernst Benda verliert der Deutsche Evangelische Kirchentag einen seiner profiliertesten „öffentlichen Protestanten“. „Klare Positionen, für die er auch streitbar einzutreten wusste, gepaart mit Liberalität und einem bestechenden Humor zeichneten das Wirken von Ernst Benda beim Kirchentag in besonderer Weise aus“, sagte Generalsekretärin Ellen Ueberschär in einer ersten Würdigung des Verstorbenen. (Pressemitteilung des DEKT)

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Jugendmedien und Ethik

Februar 24, 2009

Unter einem spannenden Leitthema lädt die Jugendpresse zu den diesjährigen „Jugendmedientagen“ vom 11. bis 14. Juni 2009 nach Hannover: Ethik in den Medien – Eine Frage der Ehre.

„Medienkonsumenten werden zu Medienmachern und nutzen die niedrigschwelligen Möglichkeiten in Online-Magazinen, Blogs, Podcasts, Internet-Radio oder -Fernsehen um Informationen und Meinungen zu veröffentlichen und mit anderen zu diskutieren. Eine Chance für mehr Meinungspluralität und Partizipation des Einzelnen. [...] Als roter Faden zieht sich dabei durch den gesamten Kongress die Frage „Was sind ethische Standards im Journalismus aus jugendlicher Sicht?“.